In der Ratssitzung am 27.11.2025 konnte der Kämmerer die wirtschaftlichen Eckdaten des Haushalts 2024 abschließend aufzeigen und erklären. Durch um 8 Mio. Euro geringeres Gewerbesteueraufkommen und um 8 Mio. Euro höhere Kreisumlage wurde der Haushalt stark belastet. Es gelang aber, das Defizit auf 7,7 Mio. Euro zu reduzieren und die in prosperierenden Jahren angehäufte Rücklage um diese Summe auf ca. 29 Mio. zu senken.
Doch bald weiß man über die Entwicklung in 2025 Genaueres. Der Haushaltsplan für 2026, der im Februar vorgelegt wird, sollte zeigen, ob es noch Spielraum für freie Investitionen gibt oder die Sachzwänge den Entscheidungsspielraum deutlich begrenzen. An einem nicht zu freizügigen Umgang mit städtischem Geld kommen die Ratsmitglieder wohl nicht vorbei. Für die Verbraucher(innen) schon jetzt eine gute Nachricht: Die Gebühren für unsere verschiedenen Entsorgungstonnen werden nur geringfügig steigen.
