Einen sehr interessanten inhaltlichen Jahresrückblick hat das Stadtarchiv für 2025 veröffentlicht, der auch die überraschend vielen Aufgaben der Mitarbeiterinnen und das von der Stadt erwartete Selbstverständnis dokumentiert: Altenheim, AG ohne Rassismus, Schülerzeitung, Praktika, Versteigerung, Hesdin, die Kühlschränke in einer Pizzeria etc. Zum Nachlesen: Unter stadtarchiv-brilon.de, dann im Menü „über uns“ findet man den neuen Jahresbericht.
Quantitativ beachtlich sind die 2758 Anfragen, die im Laufe des Jahres – überwiegend per Mail – bei den Mitarbeiterinnen eingingen – und beantwortet werden mussten. Das waren fast 1000 mehr als in den Vorjahren. Die 803 Forscher(innen), die sich mit Familiengeschichte und Stadtgeschichte (einschl. der vielen Ortsteile) beschäftigt haben, zeugen vom großen historischen Interesse der Briloner(innen) und einiger Auswärtiger. Die meisten der 442 Bestellungen konkreter Akten mussten aber aus dem Archiv, das im Amtshaus Thülen untergebracht ist, geholt werden. Manch ein Buch der umfangreichen historischen Bibliothek kann aber sofort ausgeliehen werden. Ein Besuch lohnt sich.
Das vielseitige Tätigkeitsfeld der Mitarbeiterinnen neben der obligatorischen Archivierung ist eine große Bereicherung für Brilon.




