CDU bürdet Verwaltung sinnlose Mehrarbeit auf
156 volljährige Bürger(innen) aus Brilon-Wald hatten sich per Eingabe beim Bürgermeister dafür ausgesprochen, die Umwidmung von Häusern zu Ferienwohnungen endlich zu begrenzen, um das Dorfleben nicht weiter zu beeinträchtigen. Damit war der Dorfwille auch zahlenmäßig eindeutig, was schon mehrere Einwohnerversammlungen gezeigt hatten. Doch nicht für die CDU, die sich um einige Hausbesitzer sorgte, deren Freiheit etwas eingeschränkt werde. Sie forderte jetzt, um nicht als Verliererin der vielen Diskussionen darzustehen, die Stadtverwaltung auf, eine schriftliche Befragung aller volljährigen Einwohner(innen) und Eigentümer(innen) vorzunehmen. Man muss wissen: Brilon-Wald hat einschließlich aller Kinder und Jugendlichen deutlich weniger als 500 Bewohner(innen). Sind nun alle Diskussionen vom Tisch? Vielleicht nicht! Die CDU will sich zwar dem Votum anschließen, doch was ist, wenn sich nur 97 Personen beteiligen? Was ist, wenn sich davon 49 oder 96 für eine Beschränkung des Ferientrubels aussprechen? Alles nicht überlegt? Ach ja, die FDP sorgte sich um die „Faktenlage“. Derzeit liegen 12 weitere Anträge auf Ferienwohnungen vor, wusste Veraltungschef Bange. Siehe Blog-Einträge vom 5.3. und 6.2.2026

