33 Personen diskutierten gestern Abend zum geplanten Solarpark
Die Ausführungen des Vertreters der Stadtverwaltung zum Genehmigungsverfahren der dorfnahen Anlage wurden kaum hinterfragt. Die Nähe zur Wohnbebauung spiele im Gegensatz zu Windrädern keine Rolle, wurde versichert. Die Spiegelung der riesigen Fläche werde später im Verfahren geprüft. Ein Rösenbecker wusste etwas über die Ablehnung einer Solaranlage bei Egger. Die Erklärungen dazu blieben vage.
Wohin mit dem erzeugten Strom? Vorteile für Rösenbecker?
Vielfältiges Interesse zeigte man aber beim geplanten ominösen „Bürgermodell“. RA Knepper und Herr Mühlenbein erläuterten die überraschende Vorgehensweise: zuerst bauen, dann überlegen, wohin mit dem überschüssigen Strom. Die Firma würde derzeit nur 25% der erwarteten erwirtschafteten Energie verbrauchen, nach der langfristig angedachten Elektrifizierung aller Fahrzeuge und Maschinen nur ca. 40%. Da bleibt dann viel Energie übrig zur Vermarktung. Man versprach sich viel von den zukünftig leistungsstärkeren Speichern. Die Hälfte der gewonnenen Energie sollte dann den Rösenbeckern verkauft werden. Versorgungssicherheit sei von April bis Oktober gegeben. Vielfältige in Entwicklung befindliche Technik bei Privatleuten als auch bei der Firma sollte die Probleme (Jahreszeit, Nacht, Mittagszeit) lösen. Noch sei nicht alles abgeklärt, wurde mehrmals versichert. Eins ist nur sicher, egal wie Rösenbecker eventuell in die Stromvermarktung eingebunden werden, gegebenenfalls auch gar nicht, das hat nichts mit der Genehmigung zu tun. Jetzt seien die Behörden dran, hieß es von der Verwaltung. Ergebnisse dann im Internet.
Siehe auch Blog-Eintrag vom 5.5.2026




