Gedenken an die Pogromnacht und an jüdisches Leben in Deutschland
Am Montag, 09.11., wird wieder eine Gedenkfeier anlässlich der Reichspogromnacht veranstaltet. Sie soll an die Vertreibung, Deportierung und Ermordung unserer jüdischen Nachbarn erinnern. Gemeinsam soll ein Zeichen für Frieden, gegen jegliche Gewalt und gegen das Vergessen gesetzt werden.
Beginn ist um 19.00 Uhr am alten jüdischen Friedhof, im Derkerborn oberhalb der Grundschule St. Engelbert und anschließend durch die Straßen Brilons bis zum Mahnmal am Standort der ehemaligen jüdischen Synagoge am Armengraben, jetzt Kreuziger Mauer.

Der Weg führt auch durch das Rathaus. Im Rahmen der Initiative „Würde unantastbar“ wird vom 4. bis 30. November 2026 die Ausstellung „Gesichter und Geschichten – Jüdisches Leben in Deutschland“ des jüdischen Museums Köln im Foyer des städtischen Rathauses. 16 Roll-ups thematisieren markante Tief- und Höhepunkte der über 1.700 Jahre währenden deutsch-jüdischen Geschichte.
Ergänzend dazu wird eine von den Mitarbeiterinnen des Stadtarchivs erarbeitete Fotoausstellung von Bildern jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger Brilons gezeigt. Ihr Lebenswerk und ihre Lebensgeschichten werden dokumentiert.

Die Mitglieder des Jugendparlamentes, Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule, die Pfadfinder, Bürgermeister Dr. Bartsch, Pfarrerin Jäkel und Propst Dr. Richter wollen in besonderer Weise an das jüdische Leben in Brilon und die Schicksale der Opfer erinnern.





