Der Unternehmerflügel der CDU forderte unter dem Schlagwort „Lifestyle-Freizeit“ eine Einschränkung der Teilzeitarbeit (besonders von Frauen). Nach dem Aufschrei aus den Medien mit Verweis auf persönliche, gesundheitliche und/oder organisatorische Gründe für Teilzeitarbeit, hieß es, dass die Unternehmer(innen) offensichtlich weltfremd seien und die Lebensverhältnisse der Arbeitnehmer(innen) nicht kennen würden. Jetzt tauschte man für den Parteitag daher den Begriff aus: Man will Teilzeitansprüche „ordnen“. Ohne an die Landtagswahlen zu denken, legten die Unternehmer(innen) nach. Sie fordern, dass die Arbeitnehmer(innen) Zahnarztleistungen in Zukunft privat bezahlen sollen. Damit man die Unternehmer(innen) am Zahnersatz erkennen kann?
Auch Beamte distanzieren sich
Brilons CDU-Chef Fisch distanzierte sich in der WP vom 4.2.2026 von der Einschränkung der Teilzeitarbeit. Er hielt die Diskussion für „dummes Zeug“ und sagte: „Ich weiß nicht, wie man auf so einen Quatsch kommt.“ Für ihn ist Teilzeit eine „persönliche Lebensentscheidung“.

