Die Bauverwaltung hatte erneut die Flächen für ein allseits gewünschtes neues Feuerwehrhaus in Alme vorgelegt. Nach der Beurteilung von 15 möglichen Flächen nach zahlreichen Kriterien blieben 5 übrig, die dann noch genauer untersucht wurden. 2 Flächen kristallisierten sich so als besonders geeignet heraus: Die Fläche 8 Bahnhofsgelände Süd und Fläche 15 Obere Bahnhofsstraße (Süd). Die Verwaltung favorisierte Fläche 8, weil diese Fläche sich im städtischen Eigentum befinde und zentral gelegen sei.
Das sahen 20 Anlieger(innen) der Fläche 8 in der Sitzung des Ausschusses Planen und Bauen lautstark anders. Sie wollten ein Feuerwehrhaus, aber keine Störungen. Sie sahen kein Problem darin, dass die Allgemeinheit dafür dann extra ein Gelände kaufen muss – und dass dafür weitere Schuldenaufnahme und Zinszahlungen entstehen. Um das zu kaschieren, entwickelte die unterstützende CDU-Fraktion mit der FDP vordergründige Argumentationen. Da wurde Fläche 8 schlecht geredet. Man beklagte, dass bei Bau des Feuerwehrhauses die nahegelegene Tischlerei sich nicht erweitern könne. Stimmt, doch hat dies nichts mit einem Feuerwehrhaus zu tun. Die Tischlerei liegt in einem Wohngebiet und darf grundsätzlich sich nicht erweitern. Es wurde beklagt, dass auf dem Gelände keine weitere Erweiterung des Feuerwehrhauses, das gerade erweitert wird, möglich sei und verwies spekulativ auf etwaige zukünftige Entscheidungen, die aus Düsseldorf kommen könnten. Über die Ankaufskosten der großen Fläche 15 wurde nicht gesprochen. Der Besitzer weiß jetzt, dass die Stadt das Grundstück haben will. Dadurch wird es nicht billiger. Aber das Geld der Bürger(innen) spielt für die CDU kaum noch eine Rolle (siehe Kindergarten in Scharfenberg). Man könne ja etwas sparen, wenn man die Baupläne für das Madfelder Feuerwehrhaus auch in Alme nutzen würde, hieß es. – Jetzt muss der Rat entscheiden.


