Richtig: Früher hat es irgendwann auch Hitzerekorde gegeben. Es hat auch früher schon mal einen trockenen Sommer gegeben – stimmt. Es stimmt auch, dass der Wasserpegel in manch einem Fluss schon früher mal sehr niedrig war, wie auch in manch einer Talsperre. Wenn man sich nicht erinnern kann, kann man es nachlesen: Auch früher gab es schon mal drastische Regenfälle, die zu Überschwemmungen, Windhosen, die zu Hausabdeckungen führten. Doch die Häufung von Extremwetterereignissen in den letzten Jahren sprengt die Zufälligkeit. Kluge Menschen bauen daher vor, richten sich darauf ein, leugnen die Erderwärmung nicht. Versuchen mit grundsätzlichen Maßnahmen wie Kohleausstieg, Förderung erneuerbarer Energien, E-Autos, Wärmepumpen etc. den Klimawandel zu begrenzen. Bis auf die AfD haben alle relevanten politischen Parteien dies erkannt – auch in Brilon. Na ja, ein Ratsmitglied verbreitet (noch) eine andere Meinung.
Was kann man vor Ort tun?
Die erste Reaktion in diesem Sommer hieß: Klimaanlagen. Die kühlen im Haus, erwärmen die Umgebung, verbrauchen Strom und kosten Geld, was dann woanders fehlt. Und sind damit nur für Krankenhäuser etc. sinnvoll – und zwar nicht für jeden Raum und nicht für jede Verletzung/Erkrankung. Mediziner sprechen von 30. Mrd. Euro Kosten. Ach ja, eigentlich ist das mit den Klimaanlagen ja sowieso Quatsch, da so eine Hitzewelle sich erst nach Jahrzehnten irgendwann vielleicht wiederholt, meinen die AfD-ler, die einen Klimawandel leugnen.
Mmmh, eigentlich wollte ich etwas zu Bäumen schreiben. Vielleicht morgen.







