Seniorenbeirat tagte mit fast 30 Mitgliedern
Der neue Vorstand hatte sich entschieden, in jeder Sitzung einen Informationsblock anzubieten. Diesmal kam Hauptkommissarin Becker, Verkehrssicherheitsberaterin von der Kita bis zu den Senioren. Ihre Arbeit ist auf kostenlose Prävention ausgerichtet, um vielfältige Probleme und Gefahren (weitgehend) zu verhindern – ob mit Fahrrad, Pedelec oder Auto. Sogar beim Seniorenkino ist die Polizei mit Impulsvorträgen aktiv.
Alte Menschen im Blick der Parteien?
Schnell wurde in der Sitzung deutlich, wo den Senior(inn)en der Schuh drückt – vom Fahrrad- und Autoverkehr in der Fußgänger-Zone bis zum Toilettenzustand am Marktplatz und zu verblassten Kennzeichnungen auf der Fahrbahn. Die erste Anregung, die Kontonummer auf den Gebührenbescheiden der Stadt größer aufzudrucken, war aber schon gescheitert. Technisch nicht machbar, hatte man zu hören bekommen. Da in der letzten Sitzung ein Vorstandsposten nicht besetzt werden konnte, sollte nun nachgewählt werden. Überraschend meldeten sich zwei jüngere Interessierte – einer von der CDU im Stadtrat, eine von der SPD im Stadtrat. Die Parteien hatten wohl die Bedeutung des Beirates erkannt, der für eine große Wählergruppe arbeitet. Doch die Wahl wurde dann von der Vorsitzenden Frau Wagener auf die nächste Sitzung verschoben.
