Bürgerbeteiligung an Windkraft in Winterberg
Seit Monaten wird in Winterberg immer wieder dasselbe diskutiert: Bürgerbeteiligung an den Einnahmen aus der Windenergie. 40% der Erträge sollen direkt an die Bürger gehen, 50% sollen in die Stadtkasse fließen, 10% soll eine Bürgerenergiestiftung verteilen. Über eine Bürgerenergiegenossenschaft sollen darüber hinaus allen Bürgern Beteiligungen an den städtischen (Teil-)Windkraftanlagen ermöglicht werden. Langsam wird es Zeit, dass entschieden wird. Dabei soll neben einer niedrigen Mindestsumme auch die Höchstsumme festgelegt werden. Letzteres ist zentral, da die Gefahr besteht, dass sonst nur wenige finanzkräftige Bewohner zum Zuge kommen.
Vorbild für Brilon?
Es eilt, da die besten Windplätze schon vergeben sind. Und die Bürger die Windräder zwar sehen, doch nicht beteiligt sind. Was für Winterberg gilt, gilt noch stärker für Brilon. Abgesehen vom Süden sind wir schon umzingelt von Windrädern. Die Antwort auf den Antrag der CDU-Fraktion wird bald zeigen, welche Einnahmen die Windräder der Stadtkasse bringen und welche städtischen Windräder noch gebaut werden können, welche Bürgerbeteiligungen machbar sind. (Blogeintrag vom 7.10.26) Die Stadtwerke haben die Entwicklung und die Einnahmepotentiale offensichtlich bisher verschlafen. Eine öffentliche Transparenz ihrer Tätigkeiten als städtische Tochtergesellschaft war in der Vergangenheit nicht gegeben.





