all jenen, die sich bei mir gemeldet haben, dass der Zugang zu meinem Blog gesperrt war – und zwar von Sonntag bis heute Mittag. Das Problem lag bei STRATO, die meinen Blog verwalten.
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„Zum Stand des Bauvorhabens Schulzentrum“ waren die verantwortlichen Architekten in den Ausschuss für Planen und Bauen geladen. Man konnte hören, dass über 100 Verträge abgeschlossen werden mussten und schon 70 Vergaben erfolgt seien und man mit der Arbeit der heimischen Firmen sehr zufrieden sei. Qualitätsprobleme hätten aber teilweise den Stopp der Bauarbeiten notwendig gemacht – von „Rückbau“, also Abriss war die Rede -, was dann zu langwierigen Verhandlungen mit auswärtigen Firmen geführt habe.

Man beklagte die nicht neue Erkenntnis, dass das „Bauen im Bestand“ sehr kompliziert sei, da man auch auf den Schulbetrieb Rücksicht nehmen müsse. Man lobte die Schulleitungen des Petrinums und der Sekundarschule, die sich sehr kooperativ und lösungsorientiert zeigten. Die eingeplanten Kostensteigerungen seien (noch) nicht überschritten, konnte man hören. Die Bedenken von Diekmann (CDU), dass die Einweihung nicht wie geplant 2029 und seines Erachtens auch noch nicht 2030 erfolgen könne, wurden hingenommen.
Geplaudere zu Windradstandorten ist rechtlich belanglos
Im Ausschuss für Planen und Bauen stand wieder der beantragte Bau eines sehr großen Windrades außerhalb der vorgesehenen Zonen auf der Tagesordnung. Den Bau zwischen Nehden, Thülen und Radlinghausen hatte der Ausschuss schon abgelehnt, wie ich mit Blogeintrag vom 19.2.2026 berichten konnte. Der Hochsauerlandkreis hatte aber die Ablehnung ignoriert, da er schon früher mit einem rechtskräftigen Vorbescheid den Bau genehmigt hatte. Zudem konnte die Untere Umweltschutzbehörde „keine wesentlichen Beeinträchtigungen“ erkennen.
Die Ausschussmitglieder zeigten sich alle empört. Doch was tun? Mehrheitlich entschied man sich, gegen die Baugenehmigung des Kreises zu klagen, obwohl die Verwaltung auf die sehr geringen Erfolgschancen und die mindestens fünfstelligen Kosten verwies. Man stützte sich bei der Ablehnung besonders auf das rechtlich belanglose Geplaudere des Regierungspräsidenten bei seinem kürzlichen Besuch in Brilon, bei dem er sich gegen derartige Standorte ausgesprochen haben soll.
Jetzt ist wieder der Kreis am Zuge. Erst nach dessen Bescheid kann gegen ihn geklagt werden. Das wird dauern und die Gemüter werden sich etwas beruhigen aufgrund der Aussichtslosigkeit. Man hat ja seinen Frust veröffentlicht. Es wird dann keine kostspielige Klage geben, meine ich.
Zur Eröffnung sagte der Ausschussvorsitzende Kürmann (CDU), dass man nach Rücksprache mit dem Bürgermeister wegen fehlender Themen und da man auch Geld sparen wolle, die Sitzung vor der Sommerpause gestrichen habe.
Dafür habe man nun in der Sommerpause sich treffen müssen, es seien auch nicht alle CDU-Mitglieder anwesend, erzählte Kürmann. Kein Geld gespart.
Für den 2.9.2026 ist schon die nächste Sitzung dieses Ausschusses terminiert wegen der vielen Themen.
CDU hat Regelung für Brilon-Wald wieder vertagt
In Brilon-Wald gehen an vielen Häusern zum Wochenende die Jalousien hoch, Touristen strömen ins Dorf. Im Ausschuss für Planen und Bauen wusste Wiese (SPD) von illegalen Übernachtungen, über Buchungen im Netz etc. und forderte „Regelungsbedarf“ ein. Auf der Basis einer schriftlichen Umfrage, die die CDU von der Verwaltung gefordert hatte, hatten nun 123 Bewohner für eine Festlegung der Hausnutzung für touristische Zwecke von höchstens 50% abgestimmt. 91 Stimmen waren mit „Nein“ eingegangen. Damit war eine klare Mehrheit für Einschränkung der Nutzung gegeben.
Doch die CDU machte geltend, dass die Beteiligung an der Abstimmung so gering war, denn 225 Bewohner hatten keine Rückmeldung gegeben. Als eine SPD-Frau erzählte, dass einige Bewohner die unverständliche Frage beklagt hatte, antwortete der Ausschussvorsitzende Kürmann (CDU) schnippisch: „Sie hätten doch bei der Verwaltung nachfragen können.“ Doch wer macht das? Da lässt man lieber den Zettel unausgefüllt liegen. Die FDP beharrte wie in früheren Sitzungen auf weitere Detailinformationen und forderte, die Minderheit, die keine Einschränkung der Nutzung ihrer Häuser wollte, zu schützen. Verwaltungschef Bange stellte gegenüber denjenigen aus CDU und FDP, die auf die Eigentumsrechte der Hausbesitzer pochten, klar: „Jeder Bebauungsplan ist ein Eingriff ins Eigentumsrecht.“ In der Tat, wenn ein Grundbesitzer 10 Stockwerke bauen will, aber nur 4 Stockwerke im Bebauungsplan vorgesehen sind, muss er sich anpassen. Er kann nicht machen, was er will.
Zahlreiche Anträge auf Umwidmung von Wohnraum liegen der Verwaltung inzwischen schon wieder vor. Jetzt soll die Angelegenheit aber nochmal abschließend in den Rat.
Der Wald, der den Pfad umzingelt, wird mit einem Harvesteraggregat durchforstet, um klimaresiliente Mischbaumarten zu fördern. Die Maßnahme soll möglichst Ende August abgeschlossen sein. Wegen der „laufenden Arbeiten“ – so war der Pressemitteilung der Stadt zu entnehmen – soll der Waldfeenpfad „vollständig gesperrt bleiben“ und darf nicht betreten werden.
Am Mittwochmorgen machte ich mich mit einem Enkelkind auf den Weg. Wir nutzten einen ausgewiesenen Fußweg vom Süden und gelangten zur Sammelstelle.

Wow, da stand ja abseits des Pfades der Harvester und machte Pause. Wir folgten dem Weg und sahen zahlreiche neue Schneisen, die die Entstehung von Mischwäldern fördern sollen. Ein schöner Spaziergang, der durch keinen Arbeitslärm gestört wurde. Zwei Fahrradfahrer und zwei Fußgänger trafen wir auf dem Rückweg.

Wenn Schneisen freigelegt werden, sollte man auch prüfen, ob die Büsche, die seit Jahren vor den Bänken den Blick versperren, entfernt werden. Alternativ könnten die Bänke auch einen besseren Standort bekommen.

Später stellte ich fest, dass auch am Eingang zum Waldfeenpfad beim Landgasthof Gruß keinerlei Hinweise zu erkennen waren, dass Forstarbeiten die Nutzung des Pfades einschränken. Waren die Arbeiten schon abgeschlossen?

Von Mittwoch, 19.08.2026 bis Freitag, 21.08.2026 findet wieder der beliebte Filmworkshop mit dem Medienpädagogen Dennis Böddicker in der Briloner Stadtbibliothek statt. Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren werden auch in diesem Sommer wieder ihr eigenes Drehbuch schreiben und im Anschluss selbst als Darsteller vor der Kamera stehen. Die Teilnahme ist nur an allen drei Tagen zusammenhängend möglich. Anmeldungen nimmt das Bibliotheksteam ab sofort unter Tel. 02961 / 794460 oder Mail: info@stadtbibliothek-brilon.de entgegen. Der Workshop findet im Rahmen des Sommerleseclubs statt, der vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert wird.

Text: nach Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Brilon
Bildrechte: Stadtbibliothek Brilon
Eigentlich sind die Probleme mit der Rentenhöhe, mit der Frührente, mit der Verlängerung des Arbeitslebens etc. ganz einfach zu lösen. Wir leben zu lange. Wenn wir alle eher sterben würden, könnte die Rente höher sein, könnten wir eher aus dem Arbeitsleben ausscheiden etc. „Mädchen, die heute geboren werden, können statistisch mit 83,6 Lebensjahren rechnen, Jungen mit 79,1 Jahren.“ Und da ist noch Aufholmöglichkeit: Schweizer, Spanier, Japaner leben drei Jahre länger.
Reiche leben länger
Derzeit wird von Fachleuten diskutiert: Erhöhung der Lebenserwartung um 1 Jahr = 6 Monate länger arbeiten. Hört sich doch plausibel an. Ist es aber nicht, da die Lebenserwartung nicht für alle gleich ist. Klar, man weiß: Wenn jemand raucht, gerne viel isst, viel sitzt, gerne Alkohol trinkt, viel Stress hat etc. ist die Wahrscheinlichkeit groß, früher als andere zu sterben. Aber es gibt auch einen Faktor, der bisher kaum beachtet worden ist. Ihn hat der ehemalige Gesundheitsminister Lauterbach (SPD) gegenüber der Rentenkommission ins Gespräch gebracht: Menschen mit hohem Einkommen leben länger und beziehen daher länger Rente. Sollen die dann auch länger arbeiten oder soll die Rente gekürzt werden? Gedanken, an die man sich erst einmal gewöhnen muss. Ein individuelles und damit differenziertes Renteneintrittsalter auszuarbeiten, wird sehr viel Kritik herausfordern. Vor allem, weil derzeit alle weniger arbeiten und zugleich länger leben und damit länger Rente beziehen wollen.
Bath, Dominik, Die Lebenserwartung steigt – aber nicht für alle gleich, in: WP vom 15.7.2026
Die Erschließung des neuen Wohngebietes im Bereich „Voßloh“ durch Straßenbau und Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen hat begonnen. 10 städtische Grundstücke zwischen 460 und 660 qm können als Einzel- oder Doppelhäuser genutzt werden, ein Grundstück von 940 qm Größe als Doppelhaus bzw. Hausgruppe, kann man der Pressemitteilung der Stadt entnehmen.

Bildrechte: Stadt Brilon, Fotograf: Andreas von dem Berge
Wenn man vielen Interessenten Eigentum hätte ermöglichen wollen, wäre es sinnvoll gewesen, die Einzelbebauung einzuschränken und gegebenenfalls sogar Reihenhäuser vorzusehen. Das hätte die Grundstückskosten deutlich niedriger gehalten und auch die Baukosten, über deren Höhe sich ja viele Bauwillige beklagen. Interessierte können sich beim Gebäude- und Liegenschaftsmanagement der Stadt erkundigen.
Nachdem vor geraumer Zeit schon drei stattliche Bäume gefällt werden mussten für den Erweiterungsbau der Engelbertgrundschule, musste nun für die Durchführung der Bauarbeiten auch die historische Mauer „zurückgebaut“, gemeint: abgerissen werden, konnte man der Pressemitteilung der Stadt entnehmen. Teile der Mauer waren sowieso schon „in einem sanierungsbedürftigen Zustand“, was bisher nicht bekannt war. Die Steine sollen „fachgerecht eingelagert“ und nach Fertigstellung des Neubaus auch für die Wiedererrichtung der Mauer genutzt werden, so dass das „prägende Erscheinungsbild erhalten bleibt“.

Bildrechte: Stadt Brilon