Über vier Wochen norwegische Fjordlandschaft liegen hinter mir. Es war der regenreichste und kälteste Sommer der letzten 25 Jahre. Zum ersten Male musste in meinem Ferienhaus jeden Tag der Holzofen wegen Temperaturen zwischen 9 und 12 Grad gestochert werden, die sich nur gelegentlich auf 14-16 Grad mittags erhöhten. Dazu kam der starke und böige Wind, der Bootsfahrten zum Angeln im Fjord erschwerte. Wandertouren mussten geändert werden wegen der zwischen den Bergen liegenden Wolken. Insgesamt ein drastischer Kontrast zu den Hitzewellen im übrigen Europa. Für drei Enkelkinder aber eine erlebnisreiche Besuchswoche.

Während Resteuropa über die Benzinpreise stöhnt, sind sie in Norwegen drastisch gefallen. E10-Benzin war umgerechnet für unter 1,55 €/Liter zu bekommen, wenn man nicht gezwungen war, an der erstbesten Tankstelle nachzufüllen. 1,75 € war der Standardpreis. Im Straßenbild war die Zahl der E-Autos weiter deutlich gestiegen und hatte auch die ländlichen Regionen erreicht.

Die Abbildung zeigt einen Korb mit den Lokalteilen der WP aus den letzten Wochen, die ein Freund für mich verwahrt hat. Mit ihm teile ich mir ein Abo. Ich werde nun nach und nach die Seiten in gewohnt subjektiver Perspektive auswerten. Manches ist zum Vergessen, doch manches lohnt in Erinnerung gerufen zu werden.
Die parteipolitische Sommerpause hatte in diesem Jahr überraschenderweise früher begonnen, indem die Ausschussvorsitzenden (SPD und CDU) zusammen mit dem Bürgermeister zahlreiche vorgesehene Sitzungen ausfallen ließen. Gab es nichts zu besprechen mit den Ratsmitgliedern? War man auf deren Kenntnisse nicht angewiesen? Angesichts der Finanzkrise im städtischen Haushalt überrascht das.
Mein Ziel: Ab morgen wieder täglich ein Beitrag!


