Der Wald, der den Pfad umzingelt, wird mit einem Harvesteraggregat durchforstet, um klimaresiliente Mischbaumarten zu fördern. Die Maßnahme soll möglichst Ende August abgeschlossen sein. Wegen der „laufenden Arbeiten“ – so war der Pressemitteilung der Stadt zu entnehmen – soll der Waldfeenpfad „vollständig gesperrt bleiben“ und darf nicht betreten werden.
Am Mittwochmorgen machte ich mich mit einem Enkelkind auf den Weg. Wir nutzten einen ausgewiesenen Fußweg vom Süden und gelangten zur Sammelstelle.

Wow, da stand ja abseits des Pfades der Harvester und machte Pause. Wir folgten dem Weg und sahen zahlreiche neue Schneisen, die die Entstehung von Mischwäldern fördern sollen. Ein schöner Spaziergang, der durch keinen Arbeitslärm gestört wurde. Zwei Fahrradfahrer und zwei Fußgänger trafen wir auf dem Rückweg.

Wenn Schneisen freigelegt werden, sollte man auch prüfen, ob die Büsche, die seit Jahren vor den Bänken den Blick versperren, entfernt werden. Alternativ könnten die Bänke auch einen besseren Standort bekommen.

Später stellte ich fest, dass auch am Eingang zum Waldfeenpfad beim Landgasthof Gruß keinerlei Hinweise zu erkennen waren, dass Forstarbeiten die Nutzung des Pfades einschränken. Waren die Arbeiten schon abgeschlossen?




