Das für den Anbau der St. Engelbert-Grundschule ein Stück der alten Mauer abgerissen werden musste, um eine Einfahrt für die Baufahrzeuge zu schaffen, war unumgänglich. Auch wohl, dass man drei alte Bäume fällen musste, um Platz für den Neubau zu schaffen. Jetzt hat man drei weitere Bäume mit Verbretterung vor einer Beschädigung geschützt.

Doch warum wurden nach der neuen Baueinfahrt noch über 40 m Mauer bis zum jüdischen Friedhof zusätzlich abgerissen? War der Bagger nicht zu bremsen? War noch Platz auf dem Bauhof zur Ablagerung der Steine? Haben die Bauarbeiter sich etwas vermessen? Soll damit Beschäftigung erzeugt werden für den versprochenen Wiederaufbau der Mauer? Haben Stadtvertreter Geld zusammen geworfen, um die teure neue Mauer später zu finanzieren? Eine einleuchtende Erklärung muss her! Bitte nicht: Die Mauer war abgängig. Ich habe gesehen, wie der Bagger sich beim Abriss quälte.

