Fortsetzung des gestrigen Blog-Eintrages
Ich wollte mir die Baustelle für die Energiewende, den großen Batteriespeicher, mal anschauen – nach dem großen Bericht mit Symbolbild in der WP vom 9.6.2026. Das Gelände ist eingezäunt und wird durch Kameras überwacht. Das ist gut so, denn wie schnell kommen Bagger und Betonklötze weg! Oh, was war das? Ein Hase hoppelte auf dem Gelände herum, war durch das Absperr-Gatter zu sehen. Selten bei uns. Handy heraus, Foto fast noch gemacht. Er hoppelte davon. Wieder entdeckt, doch erneut zu langsam. Weiter gegangen auf einem Maisfeld, ohne die jungen Pflanzen zu zertreten. Doch da war der Hase zwischen Geräten verschwunden. Plötzlich eine laute Frauenstimme: Lassen Sie das Fotografieren sein, sonst rufe ich die Polizei. Da scheint es doch noch mehr Seltenes auf der Baustelle zu geben als nur einen Hasen. Aber ein Fotografier-Verbots-Schild wie bei Bundeswehreinrichtungen war nicht zu erkennen. Also wäre auch keine Polizei gekommen. Nebenbei: Mein Haus wird häufig von Touristen fotografiert, ob das etwas für die Polizei wäre? Immerhin kein Bagger und kein Beton!

Mit beweglicher Kamera und Lautsprecher gegen Persönlichkeitsrechte verstoßen
Zu Hause habe ich mich erst einmal zu dem Gerede aus dem Lautsprecher informiert. KI: „In Deutschland ist das Filmen oder Fotografieren von Menschen außerhalb des eigenen Grundstücks grundsätzlich verboten. Der öffentliche Raum, Gehwege, Straßen und fremde Grundstücke dürfen nicht von Ihrer Kamera erfasst werden.“

Da das im Einklang mit meinem Rechtsverständnis ist, werde ich nun die Baustelle gelegentlich beobachten, um den Baufortschritt zu dokumentieren. Der Hinweis auf die Polizei sollte – wie ich vermutete – nur Abschreckung vom Blick auf das Gelände, also Einschüchterung sein. Ein bewusster Verstoß gegen Persönlichkeitsrechte. Was haben wir nur für eine Firma nach Brilon geholt! Das war der Pressemitteilung von Bürgermeister Dr. Bartsch und seinem Vertreter Marcus Bange nicht zu entnehmen. Siehe Blog-Eintrag vom 6.4.2026.





