

Eine prächtige neue Orchideenzüchtung wurde Friedrich Merz heute in Singapur überreicht, die nach ihm benannt wurde: Vanda Friedrich Merz. Ziel des Besuches ist ein großes Freihandelsabkommen. Mal sehen, wo die Pflanze nach Beendigung der Kanzlerschaft verbleibt.

Die eher unscheinbare neue Rosenzüchtung „Europa“, die die Briloner Delegation vor Tagen vom Besuch der Städtepartner in Hesdin-la-Forêt (Frankreich) anlässlich der sechzigjährigen Partnerschaft mitbrachte, ist in die Betreuung durch die Marienschule übergegangen und ist in deren Schulgarten an der Derkeren Mauer eingepflanzt worden.

Das Hallenbad litt unter Feuchtigkeit von außen. Die Reparatur war aufwändig und daher auch teuer. 50.000 Euro waren veranschlagt. Für die Isolierung der Außenseite musste ein großer Baum entfernt und viel Arbeitsfläche für die Anbringung der tief greifenden Isolierung frei gemacht werden. Zwei Bagger waren behilflich. Inzwischen war die Rüttelmaschine im Einsatz. Der große Aufwand ist nicht mehr zu erkennen.
Immer wieder landen Schadstoffe in der grauen Tonne, was deren Verwertung beeinträchtigt. Daher führt die Firma Lobbe im Auftrag der Stadt Brilon in der Zeit vom 02. bis 03. November 2026 wieder eine mobile, kostenlose Schadstoffsammlung durch.
Zu den Schadstoffen zählen u.a. Farben, Lacke, Leim- und Klebemittel, Medikamente, Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, ölverschmutzte Abfälle, etc. Der Sonderabfall aus Haushalten sollte möglichst in Originalverpackungen oder aber ausreichend gekennzeichnet abgegeben werden. Die Schadstoffe dürfen nur direkt am „Schadstoffmobil“ abgegeben werden. Ein vorheriges Abstellen an den jeweiligen Sammelstellen ist nicht zulässig, da sie vor allem für Kinder eine Gefahr darstellen können.
Ferner wird darauf hingewiesen, dass am Schadstoffmobil kein Altöl mehr angenommen wird. Die Händler, die Öl zum Verkauf anbieten, sind schon seit Jahren gesetzlich zur Rücknahme verpflichtet. Die Entsorgungskosten sind schon im Kaufpreis enthalten.
Es besteht ferner die Möglichkeit, die Schadstoffe ganzjährig direkt bei der Firma Lobbe (Gallbergweg 7) von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr abzugeben.
Montag, den 02. November 2026
Madfeld Margarethenstraße 7 12.00 – 12.15 Uhr
Rösenbeck Killian-Kirchhoff-Haus 12.35 – 12.50 Uhr
Messinghausen Hüttenplatz 13.10 – 13.25 Uhr
Hoppecke Bürgerhaus 13.45 – 14.00 Uhr
Bontkirchen Konsumplatz 14.20 – 14.35 Uhr
Gudenhagen Parkplatz am Freibad 15.05 – 15.20 Uhr
Petersborn Sportplatz 15.45 – 16.00 Uhr
Brilon-Wald An der Kirche 16.20 – 16.35 Uhr
Dienstag, den 03. November 2026
Altenbüren Sportplatz 11.45 – 12.00 Uhr
Esshoff Bushaltestelle 12.20 – 12.35 Uhr
Rixen Wendehammer 12.55 – 13.10 Uhr
Scharfenberg Parkplatz gegenüber der Kirche 13.30 – 13.45 Uhr
Wülfte Schützenhalle 14.05 – 14.20 Uhr
Alme Gemeindehalle 14.40 – 14.55 Uhr
Nehden Sportplatz 15.15 – 15.30 Uhr
Radlinghausen Wallmei Nr. 1 15.50 – 16.05 Uhr
Thülen Hinter der Schützenhalle 16.25 – 16.40 Uhr
Brilon Stadt Gallbergweg 7 17.00 – 18.00 Uhr
Aus: Pressemitteilung der Stadt Brilon
Bürgerbeteiligung an Windkraft in Winterberg
Seit Monaten wird in Winterberg immer wieder dasselbe diskutiert: Bürgerbeteiligung an den Einnahmen aus der Windenergie. 40% der Erträge sollen direkt an die Bürger gehen, 50% sollen in die Stadtkasse fließen, 10% soll eine Bürgerenergiestiftung verteilen. Über eine Bürgerenergiegenossenschaft sollen darüber hinaus allen Bürgern Beteiligungen an den städtischen (Teil-)Windkraftanlagen ermöglicht werden. Langsam wird es Zeit, dass entschieden wird. Dabei soll neben einer niedrigen Mindestsumme auch die Höchstsumme festgelegt werden. Letzteres ist zentral, da die Gefahr besteht, dass sonst nur wenige finanzkräftige Bewohner zum Zuge kommen.
Vorbild für Brilon?
Es eilt, da die besten Windplätze schon vergeben sind. Und die Bürger die Windräder zwar sehen, doch nicht beteiligt sind. Was für Winterberg gilt, gilt noch stärker für Brilon. Abgesehen vom Süden sind wir schon umzingelt von Windrädern. Die Antwort auf den Antrag der CDU-Fraktion wird bald zeigen, welche Einnahmen die Windräder der Stadtkasse bringen und welche städtischen Windräder noch gebaut werden können, welche Bürgerbeteiligungen machbar sind. (Blogeintrag vom 7.10.26) Die Stadtwerke haben die Entwicklung und die Einnahmepotentiale offensichtlich bisher verschlafen. Eine öffentliche Transparenz ihrer Tätigkeiten als städtische Tochtergesellschaft war in der Vergangenheit nicht gegeben.
Unterschiede zwischen den Menschen werden abgebaut, Alter kaum noch erkennbar
Riesige Wachstumsraten erwartet die kosmetische Industrie – von derzeit weltweit 86 Mrd. auf 171 Mrd. Dollar in 10 Jahren. In Deutschland erfolgten 2025 642.000 kosmetische Operationen und 884.000 nicht-operative Eingriffe mit Injektionen – vor allem mit Botox und auch Hyaluronsäure. Männer holen auf und sind schon mit 14% dabei. Bei Frauen wird besonders die Brust beklagt: um 10% Brustvergrößerungen, um 10% Brustverkleinerungen, um 10% Bruststraffungen; bei Männern dominierten Oberlidstraffungen, Brustverkleinerungen und neuerdings Haartransplantationen. Und die Kosten? Fettabsaugung kostet rund 4800 €, für Brustgestaltung muss man schon 7.000 € aufbringen. Animiert wird man verstärkt durch unsoziale Medien, so dass schon Jugendliche über Eingriffe nachdenken.
Aus: Liermann, Sandra u.a., Der Preis der Schönheit, in: FAZ vom 17.10.2026

Nicht alle Mitglieder des Strukturausschusses war zum Lächeln zumute angesichts des aufgezeigten Baufortschritts am besichtigten Elleringhauser Tunnel und der Fertigstellungsprognose. Der Rettungstunnel ist zwar weitgehend fertiggestellt und auch die Sprengungen sollen abgeschlossen sein, doch am Haupttunnel, der erst zu knapp einem Drittel ausgebaut ist, wird noch lange zu arbeiten sein. Derzeit wird nachts 10 Stunden gebaut, was zu Streckensperrungen führt, die durch die zeitlichen Verzögerungen für die Reisenden belastend sind.
„Nach dem voraussichtlichen Abschluss der Arbeiten in 2029 wird der Elleringhauser Tunnel den modernsten Sicherheitsstandards entsprechen und eine zukunftsfähige Anbindung der Region gewährleisten“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Brilon.
Bildrechte: Stadt Brilon, Fotografin: Maria Simon
So benennt Ian Urbina seinen Artikel über die Plünderung der Meere in der „Zeit“ vom 15.10.2026. Die Fischzucht, sprich Aquakultur, weise eine gute Ökobilanz auf und leiste einen Beitrag zur gesunden Ernährung, hieß es noch 2024 aus dem Landwirtschaftsministerium. Diese Wachstumsbranche erzeugt weltweit Fische und Meeresfrüchte im Wert von über 370 Mrd. Euro im Jahr. Ein Drittel des deutschen Fisch-Verbrauchs stellen Lachs und Garnelen dar, die mit Fischmehl und Fischöl gefüttert werden, das aus wild gefangenem Fisch gekocht, ausgepresst und zermahlen wird. Die über 1400 Fischmehlfabriken in 65 Ländern sollen eigentlich nur Reste, sprich Köpfe und Schwänze verwerten, doch sie nutzen auch den gesamten Beifang an ganzen Fischen. Der Beifang ist aber Ernährungsgrundlage für viele arme Familien an den Küsten Süd-Amerikas und Afrikas. Der Fischmehlverbrauch steigt, obwohl der Anteil an Fisch im Lachsfutter teilweise auf 8% gesunken ist.
In Norwegen und Island steigt der Widerstand in der Bevölkerung gegen die Massentierhaltung der Lachse in riesigen Netzen. Die Sterblichkeit liegt bei 15%. Die Impfstoffe und Ausscheidungen verschmutzen das Wasser in den Fjorden. Ausgebrochene Tiere schädigen vielfach die Wildlachspopulationen durch Übertragung der Lachslaus.
Einen Wichtel habe ich in meiner Jugend nicht kennengelernt. Von meinen Enkelkindern weiß ich aber, dass diese fleißige nachtaktive kleine Person sich in Häusern herumtreibt. Der Wichtel wohnt in einer Ecke des Raumes, oft knapp über der Fußleiste. Oft sieht man Miniaturwohnungseinrichtungen. Man kann ihm Briefe mit Wünschen hinterlegen. Er kümmert sich um viele überraschende Dinge im Haushalt. In der Adventszeit taucht der Wichtel gerne in Familien mit kleinen Kindern auf. Er bringt kleine Geschenke wie im Adventskalender. In Skandinavien lebt „Tomte“ häufig in Schuppen, versorgt Tiere; im Haus räumt er auf bzw. verlegt Einrichtungsgegenstände.

Das Foto zeigt eine Wichtel-Behausung, die an einem Briloner Wanderweg zufällig entdeckt wurde. Sie ist mit Liebe eingerichtet und nur 12 cm groß. Da wird der Wichtel sich wohlfühlen und Kräfte sammeln für die umtriebige Weihnachtszeit. Dem Bastler, der Bastlerin Dank für die freudige Überraschung!


