Wiese (SPD) fragt zum Sparkassenzusammenschluss – Bange (CDU) antwortet
Der Tagesordnungspunkt „Fragen an die Verwaltung“ brachte in der letzten Ratssitzung Überraschendes. Wiese (SPD) beklagte fragend, warum die versprochenen Synergieeffekte, sprich Einsparungen, nicht umgesetzt worden wären nach dem Zusammenschluss der drei Sparkassen zur Sparkasse mitten im Sauerland. Wiese fragte konkret, warum der Vorstand immer noch aus drei Personen bestehe, obwohl man geworben habe, dass 2 Vorstandsmitglieder ausreichend seien.
Teure Entscheidung
Da fühlte sich Frau Bange (CDU) angesprochen, denn sie hatte mitentschieden, es bei drei Personen zu belassen. Frau Bange ist Mitglied in einem gut dotierten Gremium, dem gelegentlich tagenden Verwaltungsrat. Die Jahrespauschale liegt in Abhängigkeit vom Geschäftsvolumen bei über 2500 € plus 500 € für jede Sitzung. Frau Bange ist eine von 12 sachkundigen Bürger(innen) plus sechs Beschäftigtenvertretern, die mindestens viermal im Jahr tagen. In diesem hochkarätigen Gremium, in dem Frau Bange mitwirkt, wurden sie beraten von einer sehr guten Beratungsgesellschaft, beurteilte Frau Bange. Diese gut bezahlte Gesellschaft habe gut begründet vorgeschlagen, keine Einsparung bei der Zahl der Vorstandsmitglieder vorzunehmen. Nach ganztägiger Diskussion habe man einstimmig beschlossen, keine diesbezügliche Einsparung vorzunehmen. Aber man denke daran, die Zahl der Stellvertreter zu reduzieren. Eine kluge Entscheidung? Eine gute Beratungsgesellschaft? Was war eigentlich deren Begründung für das Nichtsparen?
Um wieviel Geld geht es?
Meine KI sagt mir: Da der Vorstand der fusionierten Sparkasse aus drei Personen besteht (Ingo Ritter als Vorsitzender, Jürgen Schwanitz und Peter Vogt), ergibt sich ein rechnerischer Durchschnitt von rund 910.000 € Arbeitgeberaufwand pro Vorstandsposten. Dieser Wert beinhaltet neben dem Grundgehalt und variablen Teilen auch die Rückstellungen für die Altersvorsorge.






