Die BBL hatte ein Konzept für eine „intelligente“ Wegebeleuchtung beantragt. Das wurde nun im Ausschuss für Planen und Bauen thematisiert – aber nicht ernst genommen, da ohne Vorlage der Verwaltung. Zwar konnte man vieles hören, nur ein Konzept wurde nicht deutlich. Aber man weiß jetzt,
- dass es 3600 Straßenlampen im Stadtgebiet gibt, davon 88% mit LED, was zu einer Energieeinsparung von 65% führt,
- dass vier Accu-Lampen installiert sind, die in vier Jahren nur zweimal aufgeladen werden mussten,
- dass stadtweit die Beleuchtung um 21 Uhr heruntergesetzt wird, aber nicht an Fußgängerüberwegen,
- dass die Abstände der alten Lampen an der Möhnestraße zu groß sind,
- dass die 14 Lampen vom Friedhof weg zwar 64% Strom einsparen, sich aber erst in 86 Jahren amortisieren.
Mehr Sicherheit für alle – auch nachts
Wenn die Ausschussmitglieder sich auf das Thema hätten vorbereiten können, wäre wohl auch gesagt worden, was in der WP vom 14.2.2026 zu Olsberg stand, dass die Investition in „bewegungsabhängiges Licht“ sich schon in 25 Jahren amortisiert. Was stimmt?
Der BBL ging es nicht um den zahlenmäßigen Ist-Zustand, sondern um Identifizierung von Schwachstellen, um das Sicherheitsgefühl der Bürger(innen) zu stärken, machte Frauke Müthing deutlich. Dies führte zu einer Trotzreaktion des Ausschussvorsitzenden Kürmann (CDU): „Was wollen Sie denn – eine Riesenvorlage?“ Stappert (SPD): „Eine Vorlage wäre besser gewesen.“ Ich bin sicher, dass dies Thema bald wieder thematisiert werden muss – aber mit besserer Vorbereitung im Interesse der Bürger(innen).



