Geschwindigkeitsbegrenung bei Verbindungswegen
Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Straßen ohne Radwege, die als Verbindungen für den Radverkehr wichtig sind (u.a. ca. 1 km „Allee“ in Rösenbeck)
Erläuterung: Bei Lücken im Radverkehrsnetz müssen die Radfahrenden die Fahrbahn benutzen. Wenn dieser Fahrbahn eng ist und die Kfz dort besonders schnell fahren, sind damit erhebliche Gefahren verbunden. Daher soll an solchen Stellen die Höchstgeschwindigkeit erheblich reduziert werden.
Außerdem soll die Stadtverwaltung eine Karte erarbeiten und veröffentlichen, aus der Radfahrende die aktuellen Radverkehrsverbindungen im Stadtgebiet entnehmen können.
Erreichbarkeit Brilons abends per Bahn
Erläuterung: Wegen der Sanierung des Elleringhauser Tunnels ist der Bahnhof Brilon-Stadt für 8 bis 10 Jahre aus Richtung Dortmund/Hagen/Arnsberg/Meschede nach 18:53 Uhr nicht mehr erreichbar. Der SEV aus Richtung Westen (Bestwig/Bigge) funktioniert sehr schlecht, weil die SEV-Busse bei den sehr häufigen Zugverspätungen nicht auf die verspäteten Züge/Anschlussbusse warten und daher nicht erreichbar sind. Sie fahren dann leer nach Brilon. Es muss unbedingt eine koordinierende Leitstelle für Züge und SEV-Busse eingeführt werden, was die Stadt Brilon aktiv fordern sollte. Außerdem sollte die vorhandene AST-Linie 807 von Korbach über Willingen hinaus bis Brilon verlängert werden. Auch aus Richtung Osten (Kassel) ist die Erreichbarkeit Brilons sehr schlecht, was an der extremen Unzuverlässigkeit der Linie RE 11 zwischen Kassel und Warburg und der deswegen nicht funktionierenden Anschlüsse liegt (52 % der Züge haben Verspätungen von mindestens 4 Minuten, dazu mehr als 10 % Zugausfälle).
Umgestaltung des Bahnhofs Messinghausen: Akzeptable Tritthöhe und geeignete Zuwegung.
Erläuterung: Wegen des sehr niedrigen Bahnsteigs in Messinghausen beträgt die Einstiegshöhe dort fast 40 cm und ist somit für viele Fahrgäste nur mit Unterstützung zu schaffen. Abends enden und beginnen dort alle Züge aus/in Richtung Warburg, so dass dieser Bahnhof noch für viele Jahre eine hohe Bedeutung als Umstiegsbahnhof zum SEV hat. Die Stadt Brilon sollte umgehend geeignete Maßnahmen für die Erleichterung des Ein- und Ausstiegs vorschlagen. Auch die Zuwegung ist nach wie vor sowohl hinsichtlich der Begehbarkeit als auch der Beleuchtung völlig ungeeignet.
Stand der Umsetzung des 2023 beschlossenen Nahmobilitätskonzepts, z.B. Abbau von sog. Drängelgittern und weitere Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrende
Erläuterung: Die Umsetzung des 2023 beschlossenen Nahmobilitätskonzepts ist bisher völlig unzureichend. Immer noch stellen Drängelgitter (Umlaufsperren) z.B. beim Gepäcktransport sowie für Lastenräder und für Fahrräder mit Anhänger ein sehr großes Hindernis dar. Die Stadtverwaltung soll konkret über den Umsetzungsstand und die bis Ende nächsten Jahres vorgesehenen weiteren Maßnahmen berichten.


