Plötzlich fehlen zusätzlich 2,7 Mio. Euro
In den Haushaltsberatungen im Februar wurden dem Krankenhaus 1 Millionen Euro Unterstützung zugesagt, obwohl das Steueraufkommen das nicht hergab. Dafür muss die Stadt einen Kredit aufnehmen und Zinsen zahlen. Im März merkt die Geschäftsleitung des Krankenhauses plötzlich, dass 2026 u.a. aufgrund eines Sparpaketes von Bund und Ländern 1,5 Mio. Euro und aufgrund eines geänderten Abrechnungssystems 650.000 € fehlen werden.
Aufsichtsrat und Krankenhausleitung gefordert
Nun wurden vom Rat zusätzlich 2,7 Mio. Euro bewilligt – in nicht-öffentlicher Sitzung. Fragt man sich doch, was daran so verbergenswert ist. Gerne hätte man gewusst, welche Sofort-Sparmaßnahmen die Krankenhausleitung vorgesehen hat und mit welchem Konzept sie 2027 sparen will. Der Aufsichtsrat muss endlich seiner Kontrollpflicht nachkommen und darf sich nicht überraschen und so unter Druck setzen lassen. Manch einer wird sich ärgern, dass man nun die Verschuldung und damit Zinszahlungen drastisch erhöhen muss. Hätte man doch den Antrag der BBL, den Steuerhebesatz geringfügig zu erhöhen, angenommen. Nun werden die Steuererhöhungen 2027 umso drastischer ausfallen.









