Bruchhauser Steine: Kleine Funde werden zu großen Phantasien genutzt
Mit einer kleinen Magnetsonde hat man zwischen den Bruchhauser Steinen, die „von religiöser Bedeutung gewesen sein könnten“, zwei eiserne Beilklingen gefunden und sorgfältig ausgegraben. Unter einer Steinplatte fand man in einer Grube auch Quarzstücke, die mit einem Pochstein zerkleinert worden waren. „Die Ergebnisse lassen auf Kulthandlungen der Eisenzeit von vor über 2000 Jahren schließen“, schrieb der Sauerlandkurier vom 7.32026. Und vage: „Es ist möglich“, dass dieser Quarz „von diesem erhöhten Ort nahe der Anderswelt“ für die Menschen „von besonderer Bedeutung war.“ Für Freifrau von Fürstenberg, die die Bruchhauser Steine betreibt, waren diese Spekulationen über die keltische Mythologie „neue archäologische Erkenntnisse“, die zum kulturellen Erbe gehören. In einer Vitrine des Informationscenters kann man nun eine Steinplatte, etwas Quarz, den Pochstein und Repliken der Beile ausgestellt sehen, die „unser Bild von der Vergangenheit langsam aufklären“. Aha!
Eintritt: Erwachsene 6,50 €, Kinder 3,50 €, Parken zwischen 3,50 -5,00 €. Ausgeschildert, doch von der Feuereiche aus kann man das Info-Center verpassen, wenn man links hoch geht.


