Fraktionsspitzen kneifen
Der CDU-Antrag, die zahlreichen eingegangenen Verflechtungen der Stadtwerke öffentlich aufzudecken und auch mal Wirtschaftszahlen auf den Tisch zu legen, war den Fraktionsspitzen von CDU und SPD in der letzten Ratssitzung keine Stellungnahme wert. (Siehe die Blog-Einträge vom 14.6., 17.6.und 18.6.26) Unüblich und daher seltsam! Frau Bange (CDU) forderte nur ein Organigramm ein, in dem optisch die diversen Verflechtungen aufgezeigt werden. Nur Diekmann (CDU) polterte überraschenderweise los, dass zu wenig öffentlich diskutiert worden sei, sprach über Verträge und das Betriebsklima, nannte Zahlen zu Entlassungen, problematisierte auch noch den Krankenhausbetrieb. Bürgermeister Dr. Bartsch konnte ihn kaum stoppen und sagte, dass die genannten Zahlen falsch seien und bat die Pressevertreter, keine Details aufzugreifen. Die werde ich auch zurückhalten, wenn der Bürgermeister die Situation öffentlich klärt. Er ist gefordert, die Fakten und Probleme offen zu legen, um Gerüchte, die vielleicht die anwesenden Zuschauer verbreiten, nicht eskalieren zu lassen.
Ducken sich Verantwortliche weg?
Ein Vertreter der CDU versuchte nur, seinen Fraktionskollegen Diekmann abzuwerten mit dem Hinweis, er sei ja gar nicht in den Sitzungen dabei gewesen. Doch die, die regelmäßig in den Sitzungen der Stadtwerke dabei sein durften, waren zwar alle anwesend, hielten es aber nicht für notwendig, sich klärend zu melden. Früher sagten die Leute, der Fisch stinkt vom Kopf her. Meinte, dass die Verantwortlichen sich wegducken. Die Forderung nach Transparenz und Öffentlichkeit beinhaltet, dass gute Taten und sich als schlecht herausgestellte Taten diskutiert werden, um die Zukunft (noch) besser zu gestalten.



