Nicht-öffentlich war die Sitzung des Gestaltungsbeirates
Daher kann ich leider Details nicht berichten. Schade, es ging u.a. um den geplanten Bau des 32-Familien-Hauses und dessen Gestaltung nach Abriss des China-Restaurants. Aber gestern Abend fragte Tilman Humpert (BBL) zum Schluss der langweiligen Sitzung des Strukturausschusses nach einem städtischen Konzept für Häuser, die unter Denkmalschutz stehen. Die allgemeine Antwort war, dass man sich um die Häuser kümmere. Man sei im Gespräch auch mit Frau Hippler wie z.B. im Gestaltungsbeirat. Wow, das war beiläufig eine wichtige Info der Verwaltung.
Heftige Diskussionen?
Dr.-Ing. Bettina Heine-Hippler ist im Landschaftsverband Westfalen-Lippe zuständig für „Praktische Denkmalspflege“ u.a. im Hochsauerlandkreis. Ihre sinnvollen Vorstellungen passten mir nicht immer, weil sie zahlreiche Standards einfordert für die Denkmale. So hat sie z.B. erzwungen, dass mein Sohn bei der Restaurierung eines Denkmals Lehmputz aufbringen musste, was aufwändig und teuer war. So hat sie damals deutlich gemacht, dass geplante Anbauten nicht möglich waren, da das Gebäude frei stehen bleiben muss. Sie achtet auf den Gesamteindruck eines Denkmals – auch in Abgrenzung von Nebengebäuden. Daher spekuliere ich mal, dass es in der Beiratssitzung recht munter zugegangen sein muss. Vielleicht veröffentlicht die Stadtverwaltung ja mal die in der Sitzung diskutierten Bedenken. Es sollte ja auch um die Holzverkleidung an Teilen des Gebäudes gehen. Oder hört die Öffentlichkeit nichts mehr? Dann darf man sich nicht ärgern, wenn weiter spekuliert wird auf Basis von versehentlichen Andeutungen.
