Dieser Blog ist anders:

unabhängig und anregend =

total subjektiv

Interesse an Bewohnerzuwachs oder alles nur Gerede?

Seit Jahren will man in Petersborn bauen, doch es wurden keine Grundstücke abgegeben. Zudem: Die sog. Hinterhofbebauung der teils riesigen Grundstücke, die früher der Ernährung dienten, war nicht möglich. Nach erneuten langen Verhandlungen der Verwaltung mit Eigentümern eröffnen sich jetzt Möglichkeiten für sechs Bauplätze – u.a. durch eine private Zuwegung, was Zugang für Müllfahrzeuge und Feuerwehr nicht erfordert. So im Bauausschuss.

Was die SPD als „großen Wurf“ bezeichnete, lehnte die CDU ab wegen der weiterhin gegebenen Unsicherheit, da die Plätze ja nicht der Stadt gehören und daher ein Baubeginn in weiter Ferne liegen könnte. Der für 4 Plätze vorgesehene Angebotskaufvertrag ermöglichte den Verkäufer eine Wartezeit bis zu 8 Jahren. Die CDU wollte lieber ein neues Baugebiet am Dorfausgang auf städtischem Grund. Während der Fraktionsvors. Fisch der CDU das Gebiet als ökologisch wenig wertvoll qualifizierte, sprach Wiese (SPD) von einem wertvollen Waldgebiet. Diekmann (CDU) erinnerte: „Wie sind wir mit dem Wald umgegangen beim Bau der Windräder, war eine Katastrophe.“

Die CDU setzte sich durch und erwartete möglichst binnen 2 Monaten Verkaufsverhandlungen. Jetzt kommt es auf die Petersborner an, sich im Interesse der Allgemeinheit bei der Grundstücksabgabe entschlossen und nicht zu geldgierig zu zeigen. Bebauungslücken sind ja genügend vorhanden.