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„Vermögensungleichheit vertieft die soziale Spaltung und erschwert jungen Menschen den sozialen Aufstieg“,

schreibt die Jugendreporterin Celina Thümen aufgrund eines Interviews mit Manuel Schmitt (Oxfam) in der WP vom 13.4.2026. Sie berichtet, dass Deutschland die viertmeisten Milliardäre hat, aber zugleich 20% der Bevölkerung als arm bezeichnet werden müssen. Letztere sind Transferempfänger bzw. arbeiten im Niedriglohnsektor. Aber auch weitere 30% haben kein nennenswertes Vermögen. Während Milliarden vererbt und somit nicht erarbeitet werden, hat die Mehrheit nichts zu vererben, was die soziale Durchlässigkeit erschwert. Das untergräbt die Demokratie, wenn Leistungsgerechtigkeit politisch nicht gewollt wird. Mit einer angemessenen Erbschaftssteuer könnte die soziale Gerechtigkeit gefördert und der Demokratie eine Chance gegeben werden.