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Die CDU in Winterberg hat sich entschlossen, die Verdrängung von dauerhaftem Wohnen durch Ferien- und Zweitwohnungen zu stoppen, da Ortsteile drohen sich zu verändern. Wohnraum wird knapper, die Preise steigen, viele Wohnungen stehen zeitweise leer, konnte man in der WP vom 25.2.2026 lesen. Die Stadt will mehr Kontrolle über die Entwicklung: Tourismus bleibt gewollt – doch nicht uneingeschränkt. CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Bundkirchen will eine Balance zwischen dauerhaftem Wohnen und Ferienvermietung herstellen.

Das hatte auch die örtliche Bevölkerung für Brilon-Wald gewollt, wo sich die Lage ähnlich darstellt – unterstützt von der SPD und der BBL und der Linken. Doch dafür hatte die Briloner CDU überhaupt kein Verständnis und mit Hilfe ihres Vorsitzenden Fisch heftig widersprochen und den Antrag abgelehnt: Eigentum sei gefährdet. Die Winterberger CDU meint aber: Eigentum verpflichtet (Artikel 14,2 Grundgesetz). Siehe auch Blog-Eintrag vom 6.2.2026.

Ach ja, die FDP schloss sich der CDU an.