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Der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber packt aus – und zwar in der FAZ vom 27.12.2025

In seiner Amtszeit konnte er nicht seine persönliche Meinung vertreten, sagt er. Die Aufgabe als Minister oder Vorsitzender führte zu „Denkschablonen“. Huber sprach sich gegen das „abscheuliche Grünen-Bashing“ aus, da der wirkliche Gegner doch „rechts außen“ stehe und „groß und gefährlich“ sei. Er habe sich „nie aufgeregt wegen des Verbrenner-Aus“, da diese bald sowieso keiner mehr kauft, weil der „Wiederverkaufswert rapide gesunken sein wird“. Huber will bei größeren Infra-strukturmaßnahmen „frühzeitiger ökologische Fragen einbeziehen“. Er hält im Gegensatz zu Minister Dobrindt, der von „Klima-RAF“ spricht, die „Letzte Genera-tion“, die sich auf den Straßen festklebt, überwiegend für Demokraten, die sich „redlich um die Natur und Gesellschaft sorgen“. Zur Sozialpolitik: „Beim Bürgergeld wird fast in Trump-Manier nach unten getreten und überzogen geschimpft.“ Zum jetzigen Vorsitzenden Söder, der „bis zum Umfallen“ arbeiten will: Bei ihm spielt „der Populismus eine zu große Rolle“ und: „Gerade lebendige Demokratien müssen sich immer wieder erneuern. Und die meisten, die sich an Ämter geklammert haben, sind gescheitert.“

Erwin Huber, ein alter weiser Mann (79), der derzeit noch Philosophie studiert und die „Freiheit des Geistes“ erlebt.