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Das Abfall-Aufkommen ist nach dem Höchststand 2021 in den letzten 2 Jahren etwas gestiegen – und hat 2024 in NRW 454,2nKg erreicht, kann man der Pressemitteilung von it.nrw vom 3.11.2025 entnehmen und so berichtete auch die WP vom 14.11.2025. Für den HSK wird ein Abfallaufkommen von 400,8 Kg/pro Kopf genannt. Schade, dass mit „Abfall“ nicht nur der Sperrmüll und der Inhalt der grauen Tonne gemeint ist, sondern auch die zur stofflichen Wiederverwertung genutzten Blauen (Papierrecycling) und Grünen Tonnen (Kompostierung/BioGas). Auch mein Gang zum Glascontainer dient der Wiederverwertung. Ach ja, die Sammlung der Kunststoffe im Gelben Sack doch wohl auch.

Hier können werktags Kartons und Papier abgegeben werden.

Die Verwertung von Altpapier lag 1990 bei 49% und hat inzwischen 83% erreicht. Auch die traditionelle Altglassammlung hat zu einer Verwertung von über 80% geführt. Die stoffliche Verwertung von Kunststoffen liegt derzeit bei nur 38%, da sie zu 60% energetisch verwertet werden (= verbrannt). Die Sammlungsquote von stark giftigen Altbatterien liegt nur bei 50%.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bauabfaelle – eingesehen am 15.11.2025

Im Briloner Kompostwerk werden jährlich 24.000 Tonnen biologisches Material aufbereitet. Geklagt wird immer wieder über Kunststofftüten, in denen Garten- und Küchenabfälle entsorgt werden. Rege an, nicht zu klagen, sondern alle Grünen Tonnen mit einem großen Aufkleber „Bitte keine Plastiktüten einwerfen“ versehen.