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Der Forst- und Umweltausschuss beschäftigt sich nach Meinung der BBL zu sehr nur mit Aufforstungsproblemen und Jagdangelegenheiten. Den Klimaveränderungen soll daher ein eigener Ausschuss Rechnung tragen. Wie können wir lokal die Entwicklung bremsen, wie können wir uns auf die Veränderungen einstellen? Auch die Stadt Arnsberg hat sich diesbezüglich schon auf den Weg gemacht. Ein Ausschuss für Nachhaltigkeit, Umwelt und Digitalisierung sollte die notwendige Arbeit anpacken und dementsprechend wurde dies von der BBL beantragt. Das wurde von der neuen großen Koalition im Briloner Rat (CDU/FDP und SPD) abgelehnt, ohne sich mit den vorgetragenen Begründungen auseinandergesetzt zu haben. Peinlich für demokratische Parteien. Erstaunt sahen einige CDU-Mitglieder auf, als aus dem Publikum daraufhin Murren zu hören war. Immerhin unterstützte Die Linke den sinnvollen Antrag.

Beschweigen hilft nicht

Die Bevölkerung der Stadt Hamburg hat kürzlich über ein erfolgreiches Volksbegehren den Senat gezwungen, Hamburg schon bis 2040 klimaneutral zu machen und nicht erst bis 2045. „Die Zeit“ vom 16.10.2025 berichtet unter „Der Riese schläft nur“, dass es den Politikern nicht gelungen sei, die Klimakrise durch Beschweigen aus dem Bewusstsein der Hamburger(innen) zu verdrängen. Vor allem die innerstädtischen und eher reichen Wahlbezirke hatten zum Erfolg beigetragen. Die Zeit-Redakteurin folgerte, die Besserverdienenden könnten aus  Gründen der Gerechtigkeit stärker durch Klimaschutzmaßnahmen belastet werden. In der Tat, es geht um eine faire Verteilung.

Pinzler, Petra, Der Riese schläft nur, in: Die Zeit vom 16.10.2025