Auf dem Waldweg von Brilon-Wald – Zugang bei der Hundeschule – halbhoch Richtung Jickjackmühle/Pulvermühle stößt man auf eine Aussichtsstelle unserer Förster, die Informationen zum Zustand des Waldes nach der Borkenkäferkalamität bereithält. Gut ist zu erkennen, wie sich eingezäunte Flächen von Flächen unter-scheiden, die am Verbiss durch Rehe leiden. Der angerichtete Schaden ist groß.

Man darf sich erinnern, dass 2026 für 1,8 Mio. Euro Bepflanzungen vorgenommen werden sollen. Doch die Ratsmehrheit traut sich nicht, einigen Jagdpächtern, die sich seit Jahren weigern, die notwendige Abschussquote bei Rehwild einzuhalten und so für den Verbissschaden verantwortlich sind, endlich eine Abmahnung zukommen zu lassen und Schadensersatz einzufordern. Man nimmt lieber teure Pflanzverluste hin. Ach ja, die Allgemeinheit zahlt ja! Aber ich will nicht für die Jagdpächter zahlen. Alternativ rege ich daher an, Wölfe anzusiedeln. Die Popu-lation an schwachem altem Rehwild würde deutlich sinken. Die Wölfe sorgen für ein natürliches Gleichgewicht. Der Ärger mit einigen arroganten Jagdpächtern hätte sich erledigt. Die Akzeptanz der nun sehr nützlichen Wölfe würde steigen.
