
Kapellenstr.: Sternenkombinationen waren am wolkenfreien Himmel zu erkennen und warme Wasserdampfwolken entströmten den Schornsteinen von Egger.

Kapellenstr.: Sternenkombinationen waren am wolkenfreien Himmel zu erkennen und warme Wasserdampfwolken entströmten den Schornsteinen von Egger.
Auf dem Waldweg von Brilon-Wald – Zugang bei der Hundeschule – halbhoch Richtung Jickjackmühle/Pulvermühle stößt man auf eine Aussichtsstelle unserer Förster, die Informationen zum Zustand des Waldes nach der Borkenkäferkalamität bereithält. Gut ist zu erkennen, wie sich eingezäunte Flächen von Flächen unter-scheiden, die am Verbiss durch Rehe leiden. Der angerichtete Schaden ist groß.

Man darf sich erinnern, dass 2026 für 1,8 Mio. Euro Bepflanzungen vorgenommen werden sollen. Doch die Ratsmehrheit traut sich nicht, einigen Jagdpächtern, die sich seit Jahren weigern, die notwendige Abschussquote bei Rehwild einzuhalten und so für den Verbissschaden verantwortlich sind, endlich eine Abmahnung zukommen zu lassen und Schadensersatz einzufordern. Man nimmt lieber teure Pflanzverluste hin. Ach ja, die Allgemeinheit zahlt ja! Aber ich will nicht für die Jagdpächter zahlen. Alternativ rege ich daher an, Wölfe anzusiedeln. Die Popu-lation an schwachem altem Rehwild würde deutlich sinken. Die Wölfe sorgen für ein natürliches Gleichgewicht. Der Ärger mit einigen arroganten Jagdpächtern hätte sich erledigt. Die Akzeptanz der nun sehr nützlichen Wölfe würde steigen.
Derzeit benötigt man im Alter im Durchschnitt 1381 € Rente, um als Alleinlebender nicht als arm zu gelten. Wegen der hohen Mieten in Großstädten kann es da schon sehr knapp werden, auf dem Lande und in Kleinstädten lebt es sich etwas günstiger.
Die Partei „Die Linke“ interessierte jetzt, was man denn bei einer Lebensarbeitszeit von 45 Jahren in Vollarbeit für einen Stundenlohn verdienen muss, um diese Grenze zu erreichen. Das Arbeitsministerium hat gerechnet:
Man müsste einen Stundenlohn von 19,99 € haben, um nicht unter die Armutsgrenze zu fallen. Im letzten Jahr hatten aber 18,9 Mio. abhängig Beschäftigte (von 36 Mio.) einen niedrigeren Stundenlohn. Jedem zweiten abhängig Beschäftigten droht also Bedürftigkeit. 11,4 Mio. Menschen müssen derzeit sogar für 16 € arbeiten und werden dann nur ca. 1200 € Rente erhalten. Und der Mindestlohn soll 2027 erst auf 14,90 € erhöht werden, hat die Regierungskoalition entschieden.
Das hält die Linke für „sozialpolitisch fahrlässig“. Eine fast verharmlosende Formu-lierung. Altersarmut ist vorgeprägt, Leistung wird nicht belohnt, der Andrang an den örtlichen Tafeln wird steigen.
Dies verbreiteten FAZ-Blog und WP am 5.1.2026
Am 12.1.2026 um 18.30 Uhr bietet das Mehrgenerationenhaus Leuchtturm eine kostenlose Veranstaltung an, in der alltägliche Episoden humorvoll und spielerisch in kleinen Theaterformen unter Anleitung durch die Performance-Künstlerin Cornelia Blättler umgesetzt werden. So kann man seine spontanen kreativen Möglichkeiten entdecken. Anmeldung/Info unter 0151-68564798, auch per WhatsApp.
Corona und der Tod zweier Mitglieder hatten die Arbeit des Seniorenbeirats ins Stocken gebracht. Fast dreißig ältere Bürger(innen) trafen sich nun im Pfarrheim, um den Neustart zu organisieren. Etliche kamen aus den Dörfern, wo alte Men-schen durch das verstärkte Fehlen von Grundversorgungsleistungen besonders belastet sind. Bürgermeister Dr. Bartsch machte deutlich, dass ihm an einer Neuaufstellung des Beirats sehr gelegen sei und verwies zum Vergleich auf die Bedeutung des Jugendparlaments.
Überraschend schnell wurde ein sechsköpfiges Leitungsteam gefunden, das nun die Arbeit aufnimmt. Geführt wird dies von Frau Wagener, die derzeit schon im Mehrgenerationenhaus Leuchtturm die Kinderbetreuung unterstützt. Ihr Stell-vertreter wurde der Politikprofi Böddeker, der viele Jahre im Briloner Rat saß und immer noch dem Kreistag angehört. Er wird den Seniorenbeirat auch im Sozial-ausschuss vertreten. Mit den wiedergewählten Schriftführern Frau Henne und Dr. Franke war auch Kontinuität in der Arbeit gesichert. Beisitzer wurden Herr Kurtz und Herr Becker.

Das Foto zeigt das neue Team: vorne die Vorsitzenden, dann Schriftführer und Beisitzende, oben links Frau Wigge, Sachgebietsleiterin Soziale Verwaltung.
Jetzt geht es an die konzeptionelle Arbeit. Das neue Team hat nun drei Monate Zeit, sein Selbstverständnis zu entwickeln. Will man sich auf altersspezifische Aufgaben beschränken oder will man wie das Jugendparlament auch Grundsatzfragen an-packen, das sich um Stolpersteine kümmert, sich um die Demokratie sorgt etc. Am 22.4.2026 – wieder um 15 Uhr – soll das Ergebnis vorgestellt werden. Viel Erfolg!
„Was mich verstört, ist die Vasallenmentalität, mit der auch Politiker anderer Länder auf Trumps Politik reagieren. Ich fühle mich, auch wenn viele diesen Vergleich nicht mögen, an die Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkrieges erinnert, als der Autokratismus Hitlers schon einmal die demokratische Ordnung auf den Kopf stellte.“
Aus einem längeren Interview in der WP vom 2.1.2026
Das Geldvermögen der Privathaushalte stieg um 600.000.000.000 Euro = 6% auf 10,03 Billionen Euro. Die Sparquote, was man zurücklegen kann vom Netto-Ein-kommen, stieg auf 10%. Das nicht jeder sparen kann, obwohl er viel arbeitet, dürfte sich herumgesprochen haben. Das besonders die Reichen über den Sozialstaat jammern auch.
Dass die Inflationsrate inzwischen von 2,5% auf durchschnittlich 2,3% gefallen ist, ist auch in der Lebensmittelbranche zu erkennen. Bauern protestieren inzwischen, dass die Butter so billig ist. Auch einige Schokoladenmarken sind jetzt wieder preiswerter geworden, obwohl der Kakaopreis schon vor einem halben Jahr drastisch gesunken ist.
Die Neuzulassungen für batterieelektrische Autos sind um ca. 50% gestiegen auf ca. 500.000 – trotz Aufhebung der staatlichen Förderung, die aber bald mit 3.000 € zurückkommen soll.
Auch die Zahl der neuen Wärmepumpen ist drastisch gestiegen – und zwar von 193.000 auf 300.000 Stück = um über 50%.
Die Zahl der Wohnungsneubauten ist zwar von 251.000 auf 235.000 gefallen, doch die Zahl der Baugenehmigungen steigt.
Der Dax, der die Wertentwicklung der 40 größten und liquidesten deutschen Unternehmen im Aktienmarkt erfasst, an dem ca. 18% der Deutschen (ab 14 Jahren) beteiligt sind, ist von der Punktzahl 19.909 auf 24.340 gestiegen = satte 22 % (ohne Arbeit).
Der Mindestlohn ist von 12,41 € auf 12,82 € gestiegen = etwas über 3%.
Aus: FAZ vom 27.12.2025, WP vom 3.1.2026
Der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber packt aus – und zwar in der FAZ vom 27.12.2025
In seiner Amtszeit konnte er nicht seine persönliche Meinung vertreten, sagt er. Die Aufgabe als Minister oder Vorsitzender führte zu „Denkschablonen“. Huber sprach sich gegen das „abscheuliche Grünen-Bashing“ aus, da der wirkliche Gegner doch „rechts außen“ stehe und „groß und gefährlich“ sei. Er habe sich „nie aufgeregt wegen des Verbrenner-Aus“, da diese bald sowieso keiner mehr kauft, weil der „Wiederverkaufswert rapide gesunken sein wird“. Huber will bei größeren Infra-strukturmaßnahmen „frühzeitiger ökologische Fragen einbeziehen“. Er hält im Gegensatz zu Minister Dobrindt, der von „Klima-RAF“ spricht, die „Letzte Genera-tion“, die sich auf den Straßen festklebt, überwiegend für Demokraten, die sich „redlich um die Natur und Gesellschaft sorgen“. Zur Sozialpolitik: „Beim Bürgergeld wird fast in Trump-Manier nach unten getreten und überzogen geschimpft.“ Zum jetzigen Vorsitzenden Söder, der „bis zum Umfallen“ arbeiten will: Bei ihm spielt „der Populismus eine zu große Rolle“ und: „Gerade lebendige Demokratien müssen sich immer wieder erneuern. Und die meisten, die sich an Ämter geklammert haben, sind gescheitert.“
Erwin Huber, ein alter weiser Mann (79), der derzeit noch Philosophie studiert und die „Freiheit des Geistes“ erlebt.



Nach großer Insolvenz 2012 mit der Solarhybrid AG (Jahresumsatz 400 Mio.), die mehrere Briloner Firmen und Institute in Krisen brachte und Tom Schröder Prozesse bescherte, war im selben Jahr Geld für Gründung der SEVEN Miles Ventures Beteiligungsgesellschaft vorhanden. (In Brilon erinnert man sich noch an die große sog. Pleite-Party in Willingen anlässlich der Insolvenz.) 2014 war die Wunsch-gutschein GmbH ein großer Erfolg, die er später rechtzeitig veräußerte. Ab 2024 brach er mit seiner Familie zu einer siebenjährigen Weltreise auf – und zwar mit einer extra von ihm konzipierten 44m-Yacht, deren Tank 64.000 Liter Diesel fasst. Begleitet wurden Tom Schröder und Familie von einer sechsköpfigen Crew plus Lehrer und Logopäde, ließ er schreiben. Plötzlich war er im April 2025 doch wieder im Lande – und zwar in Kappeln (Schleswig-Holstein). Auf Dauer oder hielt er sich wie geplant dann in Grönland oder der Antarktis auf? Nein, Gibraltar und Nilfahrt wurden beiläufig publiziert. Auch, dass ein Sohn einmal mit dem Chefkoch zusam-men ein Abendessen servierte. Seine örtlichen Projekte wie die Padelhalle (siehe Bericht vom 1.1.2026) lässt Schröder wohl von einem seiner sieben Geschäfts-führer propagieren. Als Investitionsbereich sind mehrere Beteiligungen erkennbar, wie dem FIL Bros. Family Office 2024 zu entnehmen ist (Stand: 14.11.2025):
In Brilon sollen nun (Gast-)Häuser von Schröder verkauft werden, u.a. die Rats-schänke hört man, manche sprechen vom Jägerhof. Ob Schröder Geld braucht für die Entwicklung des großen Nolte-Geländes, fragt man sich in der Stadt?

FIL Bros. Capital GmbH (DE) und FIL Bros. Real Estate GmbH & Co KG haben offi-ziell ihren Sitz immer noch in der Bahnhofstraße in Brilon. Das Foto zeigt nur einen Teil der dort anzutreffenden Firmen.

FIL Bros. Capital GmbH (AT) und die FIl Bros. Charity gGmbH haben ihren Sitz offiziell in Kitzbühel.