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Auftaktveranstaltung der Lobbe Umweltservice GmbH & Co KG – „Nachsortierung“ droht

Die sog. Abfalltrennung in unterschiedlich gefärbten Tonnen erleichtert die Verwertung. (siehe Blog-Eintrag vom 15.11.2025) Ein besonderes Problem stellen falsch zugeordnete Abfälle in der grünen Bio-Tonne dar, die nur aufnehmen soll, was biologisch abbaubar ist. Ein Detail sind die Plastiktüten, die zum Sammeln in der Küche genutzt werden und dann gemeinsam mit dem Inhalt in der grünen Tonne landen. Richtig ist das Entleeren in die grüne Tonne und dann den verunreinigten Plastikbeutel nicht in den gelben Sack, sondern als Restmüll in die graue Tonne werfen. Um das sicherzustellen, werden die Tonnen jetzt kontrolliert. Anfangs gibt es eine Ermahnung bei Falschzuordnung, später bleiben die Tonnen dann zur „Nachsortierung“ stehen.

Papiertüten statt Plastik

Für Vermieter und Interessierte gibt es unter wirfuerbio.de/hochsauerlandkreis Zuordnungslisten in 9 Sprachen zum Ausdrucken, ein Malbuch für Kinder sowie Flyer zum Bestellen etc. Aus meiner Sicht müssten alle grünen Tonnen mit einfachen klaren optischen Infos beklebt werden, die Fehlwürfe reduzieren. In Brilon könnte man die Pfadfinder dazu einspannen, die gegen Entlohnung schon die gelben Säcke herumbringen. Vielleicht könnte man auch Papiertüten, die man in die grüne Tonne werfen kann, zum Sammeln des Bioabfalls verteilen. Papiertüten können bei Lobbe bestellt werden: 50 Stück für 6,90 € plus Versand = zu teuer. Etwas ist mir klar: Reine Kampagnen durch Zettel, Inserate, Treffen mit Bürgermeistern, Artikel in der WP oder im Anzeiger werden kaum zur Kenntnis genommen. Wer liest noch Zeitung?